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16.10.2019, 10:27 Uhr

CDU Ratsfraktion sorgt sich um den Wald:

Der Lemgoer Stadtwald ist uns lieb und teuer

Er ist die grüne Lunge Lemgos, sorgt für gesunde Luft, sauberes Trinkwasser und dient unserer Erholung – der Lemgoer Stadtwald, immerhin 1.130 Hektar und damit der größte Stadtwald in Lippe. An einigen Stellen ist er krank: Borkenkäfer und Trockenheit haben den Fichtenbeständen arg zugesetzt. Lemgos Glück ist die seit dreißig Jahren verfolgte Strategie der Bewirtschaftung durch Ansiedlung von Mischwäldern – und die sind auch heute noch gesund.

Lemgo -

War bis vor kurzem der Wald noch Ertragsquelle, so kostet jetzt die Wiederaufforstung des 350 ha großen Lemgoer Fichtenbestandes jährlich sechsstellige Summen. Hans-Friedrich Meiercord, Abteilungsleiter Stadtforst, erklärte in seinem Vortrag in der CDU Ratsfraktion, dass der Kämmer bei der Einbringung des Doppelhaushaltes seiner Mittelanforderung in vollem Umfang gefolgt sei und man nun im Rahmen des Möglichen alles tun werde, um die vorhandenen Schäden zu reparieren – ein langer, aufwendiger Prozess.

Der kann allerdings durch die Bevölkerung beschleunigt werden. Kehrt man das aus gesunden Waldbeständen heruntergefallene Saatgut gemeinsam mit den Blättern auf und bringt dies auf den gerodeten einst von Fichten besetzten Flächen auf, so können hier Sämlinge entstehen, die dann die Geburtsstätte eines neuen Waldes darstellen. Hierzu Horst Bradtmüller, Vorsitzender des Umweltausschusses: „Dies ist sehr lohnend aber arbeitsintensiv. Wir werden in Kürze die Lemgoer einladen mitzuhelfen und ihnen mitteilen, wann sie sich wo für unseren Wald engagieren können. Das wird dann eine Chance sein, sich ganz praktisch für eine gesunde Umwelt hier vor Ort einzusetzen.“