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10.05.2019, 11:14 Uhr

Radfahren in der Fußgängerzone? Keine gute Idee!

Die CDU-Fraktion hat das Thema ausführlich mit Markus Baier, Leiter des Lemgoer Bauamtes, und dem Chef der Lemgoer Polizei Polizeihauptkommissar Dirk Wallenstein erörtert. Die Idee, das Radfahren tagsüber ganz oder teilweise zu gestatten wurde dabei verworfen. Es soll bei der bisherigen Praxis bleiben: Fußgänger sollen die Mittelstraße ungestört nutzen können.
 

Für die Radfahrer sollte dies kein Problem sein, sie können auf den parallellaufenden Straßen bequem in den Tempo-30-Zonen fahren. Angesichts der verschiedenen Konfliktsituationen zwischen sich verkehrswidrig verhaltenen Radfahrer und Fußgängern appellieren die Kommunalpolitiker an die Zweiradfahrer, sich an die Straßenverkehrsordnung zu halten. Die Beschilderung der Fußgängerzone wird optimiert.
 
Mit Sorge wird die weitere Entwicklung betrachtet: Fahrradfahren, zunehmend mit E-Antrieb wird erfreulicherweise weiter zunehmen. Hinzu kommen jetzt noch die E-Scooter.
 
Missachten heute die meisten Radfahrer das Verbot des Befahrens von Bürgersteigen und Fußgängerzonen, so werden die Konflikte mit den Fußgängern weiter zunehmen. Es kann wohl nicht angenommen werden, dass bei Rollerfahrern die Bereitschaft die Straßenverkehrsordnung zu beachten größer ist als bei den Fahrradfahrern.