Radfahren in der Fußgängerzone? Keine gute Idee!

Die CDU-Fraktion hat das Thema ausführlich mit Markus Baier, Leiter des Lemgoer Bauamtes, und dem Chef der Lemgoer Polizei Polizeihauptkommissar Dirk Wallenstein erörtert. Die Idee, das Radfahren tagsüber ganz oder teilweise zu gestatten wurde dabei verworfen. Es soll bei der bisherigen Praxis bleiben: Fußgänger sollen die Mittelstraße ungestört nutzen können.

 

Für die Radfahrer sollte dies kein Problem sein, sie können auf den parallellaufenden Straßen bequem in den Tempo-30-Zonen fahren. Angesichts der verschiedenen Konfliktsituationen zwischen sich verkehrswidrig verhaltenen Radfahrer und Fußgängern appellieren die Kommunalpolitiker an die Zweiradfahrer, sich an die Straßenverkehrsordnung zu halten. Die Beschilderung der Fußgängerzone wird optimiert.

Mit Sorge wird die weitere Entwicklung betrachtet: Fahrradfahren, zunehmend mit E-Antrieb wird erfreulicherweise weiter zunehmen. Hinzu kommen jetzt noch die E-Scooter.

Missachten heute die meisten Radfahrer das Verbot des Befahrens von Bürgersteigen und Fußgängerzonen, so werden die Konflikte mit den Fußgängern weiter zunehmen. Es kann wohl nicht angenommen werden, dass bei Rollerfahrern die Bereitschaft die Straßenverkehrsordnung zu beachten größer ist als bei den Fahrradfahrern.


In Lemgo außerordentliches ehrenamtliches Engagement in der Flüchtlingshilfe

„Das ist sicher einmalig, diese nach wie vor große Bereitschaft vieler Lemgoer sich für die bei uns lebenden Flüchtlingen einzusetzen. Zwischen einhundert und zweihundert Ehrenamtler kümmern sich um die Geflüchteten.“ erfreut berichtete dies Dagmar Begemann Leiterin des Mehrgenerationenhauses bei ihrem Besuch in der CDU Ratsfraktion. Begleitet wird dies durch professionelle Hilfe in einem Umfang von zusammen fünfzig Wochenstunden. Die anschließende Diskussion ging um die Frage, wie es gelingen könne mehr Flüchtlinge – entsprechender Status vorausgesetzt – auch in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Dies ist eine große Chance angesichts des aktuellen Arbeitskräftemangels. Meinte der Vorsitzende der CDU-Ratsfraktion Dr. Harald Pohlmann.

Schulwegekonzept sollte um die Thematik „Elterntaxis“ erweitert werden

Vom Ratsmitglied Christian Krop und CDU-Stadtverbandsvorsitzenden Claus Cieciera wurden zuvor intensive Gespräche mit den Fachbereichsleitern Stadtplanung und Bauen (Herrn Baier) und Jugend und Schule (Herrn Portong) geführt. Hierbei wurde festgehalten, dass das vorhandene Schulwegekonzept um die Thematik „Elterntaxis“ erweitert werden sollte. Ferner herrschte Einigkeit darüber, dass man die Problematik sehr individuell betrachten muss, wenn man geeignete Lösungen finden will. Da ergeben sich z.B. aus Elternsicht ganz unterschiedliche Motivationslagen, wenn man nach Schulformen differenziert. Geht es bei den Grundschülern zumeist um Sicherheitsaspekte, herrschen bei älteren Schülern oft andere Themen, wie Comfort, Zeitersparnis, o.ä. vor.

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