Klinikum Lemgo muss Teil der Medizinischen Hochschule OWL werden

Angesichts der Bedeutung des Klinikums für die Alte Hansestadt besucht die CDU Ratsfraktion die Einrichtung regelmäßig und will dies nach eigenem Bekunden auch als Zeichen der Unterstützung und Wertschätzung verstanden wissen.

Aktuell ging es um eine weitergehende Fragestellung des Gesundheitswesens: wie kann die ärztliche Versorgung im ländlichen Raum sichergestellt werden. Hierzu der Vorsitzende der CDU-Ratsfraktion Dr. Harald Pohlmann: „Glücklicherweise hat die neue Landesregierung die Errichtung einer medizinischen Fakultät an der Universität Bielefeld beschlossen. Nur – reduziert sich deren Aufgabe auf das Oberzentrum von OWL, dann wird das gewünschte Ziel nicht erreicht werden. Wir fordern die Beteiligung des Klinikums Lippe an der Ausbildung der Medizinstudenten.“
Hierzu erklärte Klinikchef Dr. Johannes Hütte in dem Gespräch mit der Lemgoer CDU: „Das Klinikum Lippe ist derzeit in Gesprächen mit der Universität Bielefeld und wir hoffen sehr, dass wir als Partner unsere hervorragende medizinische Expertise mit in die Errichtung und den Betrieb der medizinischen Fakultät OWL in Bielefeld einbringen können!“


In Lemgo außerordentliches ehrenamtliches Engagement in der Flüchtlingshilfe

„Das ist sicher einmalig, diese nach wie vor große Bereitschaft vieler Lemgoer sich für die bei uns lebenden Flüchtlingen einzusetzen. Zwischen einhundert und zweihundert Ehrenamtler kümmern sich um die Geflüchteten.“ erfreut berichtete dies Dagmar Begemann Leiterin des Mehrgenerationenhauses bei ihrem Besuch in der CDU Ratsfraktion. Begleitet wird dies durch professionelle Hilfe in einem Umfang von zusammen fünfzig Wochenstunden. Die anschließende Diskussion ging um die Frage, wie es gelingen könne mehr Flüchtlinge – entsprechender Status vorausgesetzt – auch in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Dies ist eine große Chance angesichts des aktuellen Arbeitskräftemangels. Meinte der Vorsitzende der CDU-Ratsfraktion Dr. Harald Pohlmann.

Schulwegekonzept sollte um die Thematik „Elterntaxis“ erweitert werden

Vom Ratsmitglied Christian Krop und CDU-Stadtverbandsvorsitzenden Claus Cieciera wurden zuvor intensive Gespräche mit den Fachbereichsleitern Stadtplanung und Bauen (Herrn Baier) und Jugend und Schule (Herrn Portong) geführt. Hierbei wurde festgehalten, dass das vorhandene Schulwegekonzept um die Thematik „Elterntaxis“ erweitert werden sollte. Ferner herrschte Einigkeit darüber, dass man die Problematik sehr individuell betrachten muss, wenn man geeignete Lösungen finden will. Da ergeben sich z.B. aus Elternsicht ganz unterschiedliche Motivationslagen, wenn man nach Schulformen differenziert. Geht es bei den Grundschülern zumeist um Sicherheitsaspekte, herrschen bei älteren Schülern oft andere Themen, wie Comfort, Zeitersparnis, o.ä. vor.

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